Montag , 16 Dezember 2019
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Massai Mara

Lage:
Im Südwesten Kenya‘s inmitten des Viktoriasee-Beckens und zugleich ein natürlicher Ausläufer der in Tanzania liegenden Serengeti. Das Reservat mit einer Gesamtfläche von 1792 km2 wurde im Mai 1961 unter staatlichen Schutz gestellt und ist offiziell ein Wildschutzgebiet, in dem Hirten ihre Herden weiden dürfen und menschliche Aktivitäten geduldet werden. Die Kernzone von 512 km2 in der das meiste Wild lebt, ist als Nationalpark deklariert und soll mit wenigen Ausnahmen nicht bebaut werden. Die durchschnittliche Höhe beträgt zwischen 1500 m und 1650 m über Meer.

Landschaft:
Die abwechslungsreiche Landschaft mit sanften Hügeln, lichten Akazienwäldern, weitläufigen Savannen mit endlos wogenden Grasflächen, Galeriewäldern entlang dem gewundenen Bett des Mara-Flusses und dessen Nebenfluss Talek, ist von unvergesslicher Schönheit.

Besonderheiten:
Praktisch alle Tiere sind hier in grösserer Zahl als anderswo zu beobachten.

Migration:
Auf den saisonalen Wanderungen kommen riesige Herden von Gnus und Zebras von der Serengeti her in diesen Park.

Spezielle Tiere:
Viele Löwen und Geparden. Kleiner, gut beschützter Nashornbestand. Die Masai Mara ist reich an Grossvögeln wie Trappen, Sekretäre, Masai-Strausse, Haubenkraniche, Greifvögel und Geier. Der Mara-River und sein Nebenfluss Talek sind von Krokodilen und gewaltigen Flusspferden bevölkert.

Ballonfahrt:
Ein ganz spezielles und faszinierendes Erlebnis ist eine Ballonfahrt. Kurz vor Sonnenaufgang steigt der Ballon in die Luft und während 1 Stunde lassen sich einzigartige und traumhafte Ausblicke geniessen. Die Richtung und die Höhe wird durch den Wind bestimmt. Nach der Landung wird mitten in der Savanne ein köstliches Champagner-Frühstück serviert. Kein günstiges, dafür ein einmaliges Erlebnis!

Jedes Jahr zwischen Juli und September verwandelt sich die Maasai Mara in eine riesige Freiluftbühne, auf der ein unvergleichliches Naturschauspiel stattfindet. Hauptakteure sind die Wildtiere, die Kulisse bilden die endlos wirkenden Graslandebenen, die Hügelzüge im Osten und Westen und die lebensspendenden Wasseradern. Über eine Million Gnus, gefolgt von Zebras, Gazellen und ihren Jägern, den Löwen, begeben sich auf die Suche nach saftigem Gras von der südlich gelegenen Serengeti in die Maasai Mara, wo es nach der Regenzeit grünt und blüht.

Allerdings gilt das Reservat auch außerhalb der Migration als eines der landschaftlich schönsten und tierreichsten Naturschutzgebiete Ostafrikas. Hier hat man auch bei nur zwei bis drei Besuchstagen die besten Chancen, den „Großen Fünf“ zu begegnen. Ein muss für jeden Erstbesucher in Kenia.

Das Masai Mara National Reserve liegt in etwa 1700 m Höhe auf einer Ebene und umfaßt eine Fläche von 1800 km2, wovon 518 km2 im Inneren den Status eines Nationalparks haben und das äußere Reservat bis zu einem gewissen Grad von den ansässigen Maasai als Weideland genutzt werden kann. Hier darf man auch abseits der Wege fahren, jedoch sollte man bedenken, das jede neue Reifenspur die Grasnarbe zerstört. Wir empfehlen daher soweit wie möglich auf den Pisten zu bleiben und besonders in der Regenzeit nur mit einem Geländefahrzeug die Pirschfahrten zu machen um in der lehmigen schwarzen Erde nicht stecken zu bleiben und auch einmal in die Bereiche des Reservat vordringen zu können, welche von den Safaribussen nicht befahren werden können.

Die Maasai Mara lässt sich in drei Bereiche gliedern:

Im Osten begrenzen die Ngama Hills das Reservat, deren höchste Erhebung bis zu 2080 m ansteigt. Hier werden noch häufiger Nashörner gesichtet. Der mittlere Teil erstreckt sich westlich der Keekorok Lodge bis zum Mara – Fluß, der den Park von Nord nach Süd durchquert. Westlich des Mara, erstreckt sich das sogenannte Mara Triangle, die sanft ansteigenden Hügel des Esoit Oloololo Siria Escarpment begrenzen das Reservat im Westen. Von der Anhöhe genießt man ein atemberaubendes Panorama auf die weiten Graslandebenen.

Es gibt zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten für jedes Budget. Angefangen von einfachen Zeltcamps bis zu Lodges (kleine Hotels) und Luxuszeltcamps ist hier jede Kategorie vorhanden. Die Fahrtzeit von Nairobi beträgt je nach gewählter Unterkunft 4-6 Stunden. Durch den Artenreichtum ist die Maasai Mara auch ein beliebtes Ziel für Fotografen, welche hier unglaublich schöne Motive finden. Selbstverständlich ist es auch Möglich einmal ein Maasai Dorf zu besuchen und einen Einblick in die Kultur dieses stolzen Volkes zu bekommen oder eine Ballonfahrt über die Steppe zu unternehmen. Es gibt viele Möglichkeiten eine Safari zu gestalten und die Maasai Mara zu erforschen.

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