Sonntag , 26 Januar 2020
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beach boys am diani beach in kenia

Die Nervigen Beachboys an der Küste von Kenia

Die Nervigen Beachboys an der Küste von Kenia

Kenia ist ein großartiger Ort für Touristen und zieht jährlich Tausende von Touristen aus der ganzen Welt an. Der Tourismus ist für das Land eine Multi-Milliarden-Schilling-Industrie und bietet vielen arbeitslosen Kenianern Tausende von Arbeitsplätzen. Es gibt allerdings einige Faktoren, die den Fortschritt und den Wohlstand des Tourismus im Land aus dem Gleis bringen wollen, vor allem entlang der kenianischen Küste, wo viele Besucher hinfahren wegen der Ruhe, der atemberaubenden Strände und der sauberen, warmen Gewässer des Indischen Ozeans, der ideal ist für Wassersport und Safaris.

beach boys am diani beach in kenia Obwohl sich die Küstenstrände, wie der Diani Strand, wunderbar eignen, schadet die steigende Anzahl der Strand-Betreiber, allgemein auch als Beachboys bekannt, der Tourismus-Industrie. Unter den Diensten, die von diesen Personen angeboten werden, befinden sich Kunsthandwerk Kenias, sie verkaufen Massai-Sandalen und andere großartige, unnachahmliche Meisterwerke. Das ist sehr zu begrüßen und viele Touristen wissen das auch zu schätzen.

Die Hauptsache jedoch, die alles verdirbt, ist die armselige Annäherung an die Leute, um einen Verkauf zu machen.

So wie die Beachboys sich den Leuten auf den meisten Küstenstränden nähern, ist ein bisschen störend und kommt einer Belästigung sehr nahe.

Ja, natürlich wird es geschätzt, dass die jungen Leute an der Küste sind, um sich ihren Lebensunterhalt auf ehrliche Weise zu verdienen.

Jedoch den Touristen überallhin nachzulaufen mit den Sachen, die sie verkaufen, macht sie als Verkäufer  bei den Käufern nicht gerade beliebt.

Es gibt Zeiten und Orte, wo dieses Verhökern wirklich nervig sein kann, und auf einigen dieser Orte werden Leute sogar von ihrem Nachmittagsschläfchen geweckt, wo sie sich gerade entspannen und die Natur genießen, nur um Ihnen zu erzählen, wie sehr Sie es gerne hätten, dass Sie ein oder zwei Ihrer Produkte, die sie Ihnen aufzwingen wollen, kaufen sollen.

Wir können uns doch anständig benehmen – es gibt speziell dafür vorgesehene Märkte, am Eingang aller großen Strände an der Küste, wo Sie frei sind, ihre Produkte zu präsentieren, und die Käufer anzusprechen, man muss ihnen doch die Sachen nicht unter die Nase halten um ihre Aufmerksamkeit zu erhalten.

Weiterhin, wenn eine Gruppe von über zehn Straßenverkäufern über ein oder zwei Touristen herfallen, die vielleicht nicht einmal an dem, was verkauft wird, interessiert sind, ist widerlich und auch unsicher. Aber damit ist noch kein Ende in Sicht. Die meisten Preise dieser Massenartikel sind auch überhöht, nur weil Touristen zum Ziel gemacht werden. Das ist eine armselige Verkaufs-und Marketingstrategie.

Ein weiteres heikles Thema sind die jungen Männer und Frauen, die auf die, von Touristen am meisten besuchten Strände strömen, aber leider aus den falschen Gründen heraus, nämlich Sexgewerbe. Es ist überhaupt nicht cool, wenn junge Männer und Frauen den Leuten hinterher folgen mit Angeboten von Sex oder andere Anspielungen machen. Wenn die Besucher etwas brauchen, wissen sie, wo man das findet. Man muss sie überhaupt nicht belästigen. Marketing ist ein sehr schwieriger Beruf, das ist akzeptiert, aber Sie können keine Verkäufe machen, wenn Sie vorher dem Käufer auf die Nerven gehen.

Es geht um verantwortliches Verhalten und Geschäftsführung. Besucher sollten keine Angst haben, sich auf unserem makellosem  Strand an der Küste zu sonnen, oder hinein zu springen in die warmen Fluten des Indischen Ozean, einfach weil sie sich fürchten von Beachboys oder ähnlichen Charakteren belästigt zu werden. Lasst uns doch verantwortlich sein, und unserer Tourismus-Industrie zum Aufschwung zu verhelfen.

 

 

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One comment

  1. ich befinde mich gerade mit meiner Freundin in Kenia, wir waren 7 Tage auf Safari und wollten jetzt am super schönen weißen Strand noch ein paar Tage relaxen, bevor es wieder nach Hause geht. Es ist ein tolles faszinierendes Land mit wundervollen Menschen, das einzige was unseren Urlaub trübt ist, das wir nur in männlicher Begleitung den Strand genießen konnten, schade es ist einfach sehr lästig, ständig angesprochen zu werden und wir mussten leider erleben, dass die Beachboys sehr unverschämt wurden. Ansonsten war und ist es noch ein toller Urlaub.

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